
Spielfilme / Third Reich Movies
1933 - 1945
Venus vor Gericht (1941)
Stab:
Regie: Hans H. Zerlett
Drehbuch: Hans H. Zerlett
Produktion: Ottmar Ostermayr
Musik: Leo Leux
Kamera: Oskar Schnirch
Besetzung:
Hannes Stelzer: Peter Brake, Bildhauer
Hansi Knoteck: Charlotte Böller
Paul Dahlke: Gottlieb Böller, Bürgermeister
Siegfried Breuer: Benjamin Hecht, Kunsthändler
Charlott Daudert: Marianne
Ernst Fritz Fürbringer: Paul Dreysing, Zeichner
Josef Eichheim: Prof. Semmel, Bildhauer
Erhard Siedel: Der Kultusminister
Carl Wery: Der Oberstaatsanwalt
Hans Brausewetter: Der Staatsanwalt
Hubert von Meyerinck: Dr.Knarre, Sachverständiger
Justus Paris: Prof. Grimm, Sachverständiger
Fritz Reiff: Der Vorsitzende Richter
Peter Elsholtz: Der Verteidiger
Adolf Gondrell: Bronsky, Agent
Albert Hörrmann: Dr. Wertheimer, Referent des Kultusministers
Peter Pasetti: Parteigenosse
Liesl Karlstadt: Hausmädchen
Fritz Hoopts: Brinkmann, Gerichtsvollzieher
Eva Tinschmann: Rita, Empfangsdame
Carl Ballhaus: Alfred, Peters Freund
Heini Handschumacher: Reporter
Rudolf Vogel: Dr. Gerhard Hümmelmann
Heinrich Hauser: Obersturmbannführer Lotze
Gabriele Reismüller: Sekretärin
Handlung:
Der Bildhauer Peter Brake, ein früher Anhänger des Nationalsozialismus, ist ein Gegner der modernen Kunst, die er für entartet hält. Um ein Zeichen zu setzen, schafft er eine Venus-Statue im Stil der griechischen Antike und vergräbt sie im Wald. Als sie im Jahr 1930 ausgegraben wird, hält man sie für eine zweitausend Jahre alte, antike Statue, die als sogenannte Venus vom Acker im Berliner Hinterzimmer des jüdischen Kunsthändlers Benjamin Hecht landet. Dieser sorgt dafür, dass sie vom Minister flugs für das Museum angekauft wird, was auch damit zu tun hat, dass der Minister dem jüdischen Händler als Abnehmer pornographischer Mappen verbunden ist. Dies versetzt den jungen Bildhauer Brake in Aufruhr.
Brake erklärt vor Gericht, dass er der Schöpfer der Statue sei, aber
man glaubt ihm nicht und will ihn des Meineids überführen. Die Einzige,
die die Wahrheit bezeugen könnte, ist die junge Frau, die Peter für die
Figur Modell gestanden hat. Doch da diese inzwischen mit einem
Bürgermeister verheiratet ist, will ihr Peter keine Schwierigkeiten
bereiten und schweigt. Erst als sie von dem Prozess erfährt, macht sie
eine Aussage.
