Spielfilme / Third Reich Movies

1933 - 1945

 

Robert Koch, der Bekämpfer des Todes (1939)

 

 

Stab:

 

Regie: Hans Steinhoff
Drehbuch: C. H. Diller
Walter Wassermann
Produktion: Emil Jannings für Tobis
Musik: Wolfgang Zeller
Kamera: Fritz Arno Wagner
Schnitt: Martha Dübber


Besetzung:

Emil Jannings: Dr. Robert Koch
Werner Krauß: Geheimrat Dr. Rudolf Virchow
Viktoria von Ballasko: Schwester Else
Raimund Schelcher: Dr. Fritz von Hartwig, Kochs Assistent
Hilde Körber: Frau Göhrke
Theodor Loos: Dr. Georg Gaffky
Otto Graf: Dr. Friedrich Loeffler
Hildegard Grethe: Emmy Koch
Peter Elsholtz: Dr. Karl Wetzel, Virchows Sekretär
Josef Sieber: Waldhüter Göhrke
Bernhard Minetti: Sprecher der Gesundbeter
Paul Bildt: Baron von Kossin, Reichstagsabgeordneter
Elisabeth Flickenschildt: seine Frau
Paul Dahlke: Lehrer
Rolf Prasch: Kaiser Wilhelm I.
Paul Otto: Landrat von Hartwig
Rudolf Klein-Rogge: Rechnungsrat
Walter Werner: Amtsdiener Stübecke
Jakob Tiedtke: Amtsdiener Michalke
Friedrich Otto Fischer: Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck
Karl Haubenreißer: Direktor der Charité
Eduard von Winterstein: Prof. Ernst von Bergmann
Lucie Höflich: Kochs Patientin Frau Paul
Bernhard Goetzke: Kochs Patient Neschmann
Gertrud Wolle: Putzfrau
Werner Pledath: Wissenschaftler im pathol. Institut
Karl Hannemann: Viehhändler
Karl Platen: Herr Kruhlke
Leopold von Ledebur: Reichstagsdiener
Josef Reithofer: erster Assistenzarzt Virchows
Franz Stein: Wissenschaftler im pathol. Institut
Klaus Pohl: Wissenschaftler im pathol. Institut
Paul Rehkopf: Wissenschaftler im pathol. Institut
Robert Forsch: Wissenschaftler im pathol. Institut
Hubert von Meyerinck: Fähnrich Graf
Werner Schott: Arzt
Ernst Dernburg: Mitglied der Berliner Fakultät
Erich Dunskus: Mitglied der Berliner Fakultät
Carl Jönsson: Mitglied der Berliner Fakultät
Willy Kaiser-Heyl: Mitglied der Berliner Fakultät
Philipp Manning: Mitglied der Berliner Fakultät
Egon Vogel: Mitglied der Berliner Fakultät

 

Handlung:

 

Der junge Landarzt Dr. Robert Koch ist verzweifelt, denn eine Tuberkulose-Epidemie kostet zahlreichen Kindern seines Bezirks das Leben. Bereits jedes vierte Kind ist von dieser tückischen Seuche betroffen, und die Eltern müssen zusehen, wie ihre Kleinen elendig dahinsiechen. Schon seit Jahren hat sich Koch fieberhaft damit beschäftigt, den Erreger der Tuberkulose aufzuspüren.

 

Seine Arbeit stößt bei zahlreichen Kollegen auf Missgunst und blanke Ablehnung. Man hält ihn für einen Scharlatan, einen Blender, der mit seinen Vermutungen und Untersuchungen auf einer völlig falschen Spur ist. Es gibt Neider, wie etwa einen in seiner Ehre gekränkten Lehrer oder den Vertreter einer Gesundbeter-Sekte, aber auch sehr viel ernstere Gegner – allen voran der berühmte Mediziner-Kollege und Politiker Geheimrat Dr. Rudolf Virchow. Dieser einflussreiche Reichstagsabgeordnete stellt Kochs Mutmaßung, dass ein Bazillus der Auslöser der Tuberkulose ist, scharf in Abrede.

 

Intrigen und Verleumdungen behindern Kochs unermüdlichen Forscherdrang, können ihn jedoch nicht stoppen. Eines Tages gelingt es dem jungen Mediziner, seine Vermutungen zu beweisen. Daraufhin lädt ihn das Gesundheitsministerium nach Berlin ein, um dort seine Forschungen ungestört und mit den nötigen finanziellen Mitteln fortzusetzen. Doch auch in der Hauptstadt versuchen verschiedene Kräfte, Robert Kochs Arbeit zu torpedieren.

 


 

 

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