
Spielfilme / Third Reich Movies
1933 - 1945
Panzerkreuzer Sebastopol (1937)
Stab:
Regie: Karl Anton
Drehbuch: Karl Anton
Felix von Eckardt
Arthur Pohl
Produktion: Frank Clifford für Lloyd-Film Berlin
Musik: Peter Kreuder
Friedrich Schröder
Kamera: Herbert Körner
Schnitt: Ludolf Grisebach
Besetzung:
Theodor Loos: Der Gouverneur
Camilla Horn: Marija, seine Tochter
Gabriele Hoffmann: Anastasia, seine Frau
Werner Hinz: Boris, sein Diener
Agnes Straub: Sinaida, Wirtin einer Hafenschenke
Karl John: Kostja Graf Wolgoff
Fritz Kampers: Iwan, sein Bursche
Hans Stiebner: Sowjetkommissar
Herbert Spalke: Kurloff
Alexander Engel: Turbin
Willi Schur: Nikitin
Werner Pledath: Panin
Albert Florath: Arzt
Karl Meixner: Scharfrichter
Arthur Reinhardt: Flüchtling
Tatjana Sais: Chansonette
Wilhelm Paul Krüger: ein Betrunkener
Rio Nobile: ein Offizier
Fred Goebel: ein Matrose
Handlung:
Russland 1917. Im Land gärt es, in Sankt Petersburg greifen revolutionäre Umwälzungen um sich. Doch fern der Zentren des Riesenreichs ist es bislang noch ruhig, so auch auf hoher See. Vor Sewastopol hat ein Panzerkreuzer angelegt, die jungen Offiziere warten schon sehnsüchtig auf ihren ersehnten Landgang, den die meisten von ihnen nach den langen Wochen auf hoher See für Mädchenbesuche nutzen wollen. Das Deck des Schiffes wird zum Tanzparkett.
Während man an Bord ausgelassen feiert, bereiten die Revolutionäre auch in Sewastopol den Umsturz vor. Hinter der Maske des servilen Dieners des Gouverneurs, Boris, verbirgt sich jedoch der konspirative, hasserfüllte Kopf der Umstürzler. Als das Codewort „Gäste sind da!“ fällt, schlagen die Revolutionäre los. Die Matrosen des Kreuzers ergreifen ihre Gewehre und richten sie auf die wehr- und ahnungslosen Gäste an Bord. Bald haben sie auch die Bordkanonen in ihrer Gewalt und richten diese auf die wehrlose Stadt.
Es dauert nicht lange, da wird Sewastopol von den roten Revolutionären eingenommen. Die neuen Herren richten ein Blutbad an, plündern, morden und feiern im Palast des ehemaligen Gouverneurs zügellos ihren Sieg. Der wiederum ist ein gedemütigter und gebrochener Mann und vegetiert in einem Hinterzimmer einer Schenke vor sich hin, vor dem sicheren Erschießungstod nur durch den Einsatz seiner Tochter bewahrt. Die wiederum ist in größter Sorge, was während der Revolutionswirren mit ihrem Geliebten geschehen ist.
Auch der ehemalige Diener und jetzige neue Sowjetkommissar liebt die Gouverneurstochter, die vor seinen Nachstellungen untergetaucht ist. Nun, wo er das Sagen hat, will er auf die bislang unerreichbare Frau seines Lebens nicht länger verzichten. Ein Zufall spielt sie in seine Hände, und sie muss sich ihm völlig ausliefern, um ihre Lieben vor dem Hass und der Rache der neuen, roten Herren zu bewahren.
