Spielfilme / Third Reich Movies

1933 - 1945

 

Liebelei (1933)

 

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Stab:

 

Regie: Max Ophüls
Drehbuch: Hans Wilhelm
Curt Alexander
Max Ophüls
Produktion: Christoph Mülleneisen junior für Elite Tonfilm-Produktion GmbH, Berlin
Musik: Theo Mackeben
Kamera: Franz Planer
Schnitt: Friedel Buckow


Besetzung:

Magda Schneider: Christine Weiring
Luise Ullrich: Mizzi Schlager
Willy Eichberger: Oberleutnant Theo Kaiser
Wolfgang Liebeneiner: Leutnant Fritz Lobheimer
Gustaf Gründgens: Baron Eggersdorf
Olga Tschechowa: seine Frau
Paul Hörbiger: Kammermusiker Hans Weiring
Paul Otto: Major Leopold v. Eggersdorf
Antonie Jaeckel: seine Frau
Werner Finck: Binder, Cellist
Werner Pledath: Oberst Placzek
Ekkehard Arendt: Leutnant von Lensky
Else Reval: Handschuhladenbesitzerin
 

Handlung:

 

Schnitzlers Stück wie Ophüls’ Film zeichnen ein Sittengemälde der Wiener Gesellschaft vor dem Ersten Weltkrieg.

 

Leutnant Fritz Lobheimer hat ein Verhältnis mit der Baronin Eggersdorf. Als er bei einem Opernbesuch das Mädchen Christine, die Tochter eines Kammermusikers, kennenlernt, ist es um ihn geschehen. Beide jungen Leute verlieben sich rasch ineinander. Doch wie ein Schatten legt sich über Lobheimer seine Vergangenheit, mit der er nicht aufzuräumen imstande ist: Die Affäre mit der verheirateten Baronin.

 

Eines Tages entdeckt der Gatte der untreuen Baronin Beweise für ihre außereheliche Beziehung. Baron Eggersdorf ist ein Mann der starren Konventionen. Sein Rang und seine gesellschaftliche Herkunft rufen nach Genugtuung. Und so fordert der Adelige den jungen Leutnant Lobheimer zum Duell. Lobheimers bester Freund, Oberleutnant Theo Kaiser, versucht vergeblich, die Militärführung davon zu überzeugen, in dieser Angelegenheit zu intervenieren, ehe es zu spät ist. Lobheimer wird beim Duell tödlich getroffen. Der Baron, seine Ehre wiederhergestellt, verlässt die Lichtung als Sieger.

 

Verbittert über den völlig veralteten und ebenso sinnlosen Ehrenkodex, der seinen Freund das noch junge Leben gekostet hat, nimmt Oberleutnant Kaiser seinen Abschied von der Armee und kehrt ins Zivilleben zurück. Als Christine vom Tod ihres Geliebten erfährt, stürzt sie sich in tiefer Verzweiflung und unendlichem Schmerz aus dem Fenster in die Tiefe.

 

 

 

 

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