
Spielfilme / Third Reich Movies
1933 - 1945
Immer, wenn ich glücklich bin..! (1938)
Stab:
Regie: Carl Lamac
Drehbuch: Ernst Marischka
Produktion: Terra-Filmkunst
Musik: Franz Grothe
Kamera: Jendo Stallich
Schnitt: Elisabeth Neumann
Besetzung:
Marta Eggerth: Marietta Duval, Revuestar
Paul Hörbiger: Josef Reinhold, Theaterdirektor
Lucie Englisch: Hanni, Stubenmädchen
Fritz van Dongen: Hans v. Waldenau, Gutsbesitzer
Theo Lingen: Schnuller, Ballettmeister
Hans Moser: Vinzenz Schöberl, Kassierer
Andre Mattoni: Paul v. Willings
Rudolf Carl: Alex. Korsakoff, Rezitator
Robert Valberg: Valentin, Diener bei Waldenau
Gaby Komma: Carla Flint, Soubrette
Anny Rosar: Rosetti, komische Alte
Hans Ferigo: Kellner
Handlung:
Generalprobe. Der Spielleiter Schnuller ist am Ende seiner Kräfte, der Kassierer Schöberl und der Direktor geraten sich in die Haare, und die Darsteller sind nervös. Es kommt zum Krach, aber keiner nimmt das tragisch. Eine Generalprobe ohne Krach — das gäbe einen Misserfolg. Die Abergläubischen behalten auch diesmal recht: die Premiere endet mit einem rauschenden Triumph. Der Beifall gilt besonders dem beliebten Revuestar Marietta Duval. Die Männer reißen sich natürlich um die entzückende Frau, aber sie lehnt jede Annäherung freundlich ab — sie kennt die Komplimente und ihre Fortsetzung zwischen ist das Theater, dem Marietta angehörte, immer mehr in Not geraten. Man spielt „auf Teilung" und reist durch die Provinz. Dabei kommt die Truppe in Mariettas Nähe. Heimlich — ihr Gatte ist für ein paar Tage abwesend — besucht Marietta die Vorstellung, und das heruntergewirtschaftete Ensemble wird von ihr nach Waldenau eingeladen. Bald ist aller Kummer vergessen, alle fühlen sich bei Speise und Trank wohl, und sogar der komische Sonderling Schnuller hat sein Liebesabenteuer mit Fanni, der Zofe Mariettas. Mitten in den Jubel und Trubel des Wiedersehens gerät der früher heimgekehrte Hans. Er sieht seine Frau singend und tanzend auf einem Tisch, mitten in einer ausgelassenen Gesellschaft von „Komödianten", und da er ihre Erklärungen nicht anhören will, kommt es zum Bruch zwischen den Gatten. Marietta gehört wieder dem Theater und dem Leben der Großstadt. Hans folgt ihr. Er sieht, wie sie wieder Triumphe feiert und wie unrecht es wäre, diese Künstlerin in die Enge eines bürgerlichen und provinziellen Ehestands zu zwängen. In einer Aussprache schlägt er Marietta die Scheidung vor. Aber Marietta will nicht auf das Glück an der Seite dieses Mannes verzichten. Sie weiß es so einzurichten, dass Hans erfährt, sie soupiere mit einem Liebhaber in einem Sèarè. Der Eifersüchtige eilt herbei, es gibt ein tolles und komisches Durcheinander, aber am Ende halten sich Hans und Marietta in den Armen: sie darf beim Theater und bei ihm bleiben. Sie haben den Weg in eine glückliche Zukunft gefunden.
