Spielfilme / Third Reich Movies

1933 - 1945

 

Heimkehr (1941)

 

 

 

Stab:

 

Regie: Gustav Ucicky
Drehbuch: Gerhard Menzel
Produktion: Wien-Film GmbH,
Herstellungsgruppe: Erich von Neusser,
Produktionsleiter: Ernst Garden
Musik: Willy Schmidt-Gentner
Kamera: Günther Anders
Schnitt: Rudolf Schaad

Besetzung:

Paula Wessely: Maria („Marie“) Thomas
Peter Petersen: Dr. Thomas, ihr Vater
Attila Hörbiger: Ludwig Launhardt
Ruth Hellberg: Martha Launhardt
Carl Raddatz: Dr. Fritz Mutius
Otto Wernicke: Manz
Elsa Wagner: Frau Schmid
Berta Drews: Elfriede
Eduard Köck: Herr Schmid
Werner Fuetterer: Oskar Friml
Hermann Erhardt: Karl Michalek

 

Handlung:

 

In der Woiwodschaft Luzk wird die wolhyniendeutsche Minderheit von der polnischen Mehrheit drangsaliert. Der Arzt Dr. Thomas hat für notwendige Operationen kein Krankenhaus zur Verfügung und seine Tochter Marie, die an der deutschen Schule unterrichtet, muss mit ansehen, wie diese Schule vom polnischen Staat enteignet und von aufgebrachten Volksmassen demoliert wird. Sie bringt ihren Protest, bei dem sie sich auf den verfassungsmäßig garantierten Minderheitenschutz beruft, beim Bürgermeister vor, findet jedoch kein Gehör. Gemeinsam mit ihrem Verlobten, Dr. Fritz Mutius, fährt sie in die Hauptstadt, um ihr Anliegen dem Woiwoden vorzutragen, wird dort jedoch gar nicht erst empfangen. Die Verlobten beschließen, den Aufenthalt in der Hauptstadt zu nutzen, um am nächsten Tag beim Gericht vorzusprechen, gehen abends jedoch zunächst ins Kino. Begleitet werden sie dabei von ihrem Freund Karl Michalek, der von der polnischen Armee zwangsrekrutiert wurde. Da sie sich weigern, im Vorführraum die polnische Nationalhymne mitzusingen, beginnt der Mob auf sie einzuschlagen; Fritz wird schwer verletzt. Nachdem er im Krankenhaus abgewiesen wird, stirbt er.

 

Die Gewalttätigkeiten gegen die deutsche Minderheit nehmen weiter zu; auch Maries Vater wird Opfer eines Anschlags, bei dem er erblindet. Als die Deutschen sich heimlich in einer Scheune versammeln, um Hitlers Rede vor dem Reichstag am 1. September 1939 zu hören, werden sie verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Sie werden von der Wachmannschaft misshandelt und schließlich in einen unter Wasser gesetzten Keller getrieben, wo sie knapp einem Massaker entgehen. In letzter Sekunde werden sie von den einmarschierenden deutschen Bodentruppen gerettet.

 

Die Deutschen bereiten ihre Umsiedlung in die „Heimat“ vor. Jetzt gilt es nur noch kleine Probleme zu lösen wie z. B. dass der verwitwete Gastwirt Launhardt sich nicht traut, um die Hand der sozial vermeintlich höherstehenden Marie anzuhalten. Da diese bei seinen Söhnen jedoch bereits als Ersatzmutter eingesprungen ist, lassen sich die Missverständnisse leicht ausräumen.

 

Am Ende des Films passiert die Wagenkolonne der Wolhyniendeutschen die Grenze zum Deutschen Reich. Die Schlusseinstellung zeigt ein an der Grenzstation aufgestelltes riesiges Bild Hitlers.

 

 

 

 

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