
Spielfilme / Third Reich Movies
1933 - 1945
Große Freiheit Nr. 7 (1944)
Stab:
Regie: Helmut Käutner
Drehbuch: Helmut Käutner
Richard Nicolas
Produktion: Hans Tost
Musik: Werner Eisbrenner
Kamera: Werner Krien
Schnitt: Anneliese Schönnenbeck
Besetzung:
Hans Albers: Hannes Kröger
Ilse Werner: Gisa Häuptlein
Hans Söhnker: Georg Willem
Hilde Hildebrand: Anita
Gustav Knuth: Fiete, Seemann
Günther Lüders: Jens, Seemann
Helmut Käutner: Karl, Seemann aus Köln
Ethel Reschke: ein "Mädchen für Geld"
Handlung:
Der in die Jahre gekommene Hannes Kröger, der eigentlich Seemann ist, verdient sich seinen Unterhalt als Anreißer, Sänger und Musiker im Hippodrom, das von seiner Geliebten Anita geleitet wird. Es liegt in der Straße Große Freiheit, einer Nebenstraße der Reeperbahn im Rotlichtviertel von St. Pauli. Am Sterbebett seines Bruders, mit dem er sich zerstritten hat, bittet dieser Hannes, er möge sich um seine Geliebte kümmern, die er vor einiger Zeit hat sitzenlassen. Hannes reist aufs Land und holt das junge Mädchen Gisa Häuptlein nach Hamburg, wo sie in seinem Zimmer wohnt und sich um den Haushalt kümmert. Kröger verschafft ihr auch eine Stelle als Verkäuferin, wo sie den Werftarbeiter Georg Willem kennenlernt, der sich in sie verliebt.
Hannes empfindet ebenfalls Zuneigung für Gisa, die er (La) Paloma nennt. Er will sein unstetes Leben aufgeben und eine Familie gründen. Daher erwägt er, sesshaft zu werden und will als Grundlage für die Heirat mit Gisa eine Barkasse für Hafenrundfahrten kaufen. Doch Gisa hat sich inzwischen in Georg verliebt und geht mit diesem eines Sonntags nach Blankenese zum Tanz. Hannes findet zusammen mit seinen Seefahrerfreunden Fiete und Jens den Zettel mit der Einladung Georgs an Gisa und eilt den beiden nach. Nur ein heftiges Gewitter verhindert eine Schlägerei zwischen beiden. Diese wird jedoch wenig später nachgeholt, als Georg Gisa in der Großen Freiheit sieht und glaubt, sie sei Hannes’ Geliebte und zudem ein leichtes Mädchen.
Hannes’ Verlobungsvorbereitungen gedeihen immer weiter, ohne dass Gisa etwas ahnt. An dem Tag, als er ihr die Ringe überreichen will, kommt sie nicht nach Hause. Sie ist zu Georg gegangen, um ihn wegen dessen Bemerkungen zur Rede zu stellen, und bleibt schließlich die Nacht bei ihm. Hannes wartet inzwischen vergebens und erfährt durch einen Anruf bei Gisas Arbeitgeber von ihrem Vorhaben. Er geht zurück ins Hippodrom, verabschiedet sich von Anita und begibt sich mit seinen beiden Kumpeln auf die Padua, um am nächsten Tag nach Australien zu segeln.
