Spielfilme / Third Reich Movies

1933 - 1945

 

GPU (1942)

 

 

 

Stab:

 

Regie: Karl Ritter
Drehbuch: Karl Ritter,
Felix Lützkendorf,
Andrews Engelmann
Produktion: Karl Ritter für Universum-Film AG Berlin (Ufa)
Musik: Herbert Windt
Kamera: Igor Oberberg
Schnitt: Conrad von Molo


Besetzung:

Laura Solari: Olga Feodorowna
Andrews Engelmann: Nikolai Bokscha
Marina von Ditmar: Irina
Will Quadflieg: Peter Aßmus
Karl Haubenreißer: Jakob Frunse
Vladimír Majer: GPU-Chef
Helene von Schmithberg: Tanta Ljuba
Albert Lippert: Hoteldirektor
Lale Andersen: Sängerin
Hans Stiebner: Untersuchungsrichter
Maria Bard: Vorsitzende der Frauenliga
Karl Klüsner: Aramian
Ernst-Albert Schaah: Sowjet-Diplomat in Helsinki
Ivo Veit: Sowjet-Diplomat in Helsinki
Nico Turoff: Helfer Frunses
Arthur Reinhardt: Helfer Frunses
Karl Hannemann: Helfer Frunses
Walter Brückner: Helfer Frunses
Hans Bergmann: Helfer Frunses
Lili Schoenborn: Frau des Hausmeisters
Horst Winter: Saxophonspieler
Gerda von der Osten: Olgas Dienstmädchen
Hans Meyer-Hanno: Volkus
Heinz Wemper: Helfer von Volkus
Heinrich Troxbömker: Mann im Publikum
Theo Shall: Saboteur
Viggo Larsen: Andersen
Walter Lieck: GPU-Pressezensor

 

Handlung:

 

Die russische Geigenvirtuosin Olga Feodorowna ist der Stargast einer Veranstaltung der Ortsgruppe Riga der „Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit“, die im Anschluss an das Konzert salbungsvoll ihre Bestrebungen und Ziele verkündet: Die nach den Worten der Vorsitzenden der Frauenliga „völlig unpolitischen“ Ziele sind dabei unter anderem der „totale Frieden“ und die „Freiheit aller Völker“. Dass bei dieser Veranstaltung ein Demonstrant sehr schnell von ominösen Hintermännern abgeführt wird, stört die anwesenden Gäste nicht. Der Demonstrant wollte auf die eigentliche Identität der Frauenliga hinweisen: Es handelt sich bei ihr um einen Ableger des sowjetischen Geheimdienstes GPU, deren einziges Ziel die Infiltration der ganzen Welt zu sein scheint. Olga steht nur zum Schein auf den Seiten der Organisation. In Wirklichkeit sinnt sie auf Rache an dem Mörder ihrer Eltern, den sie in den Reihen der GPU weiß. Es handelt sich dabei um Nikolai Bokscha, der innerhalb der Organisation einen hohen Rang einnimmt und hinter zahlreichen Attentaten auf Andersdenkende steht, die er von Mittelsmännern ausführen lässt. Einen armenischen Revolutionär lässt er vom ahnungslosen baltischen Studenten Peter Aßmus per Paketbombe töten. Die junge Sekretärin des Armeniers Irina wird als angebliche Spionin von der GPU gefangen genommen. Sie wird in die Hände Olgas übergeben, da sich das Mädchen weigert, geheime Informationen herauszugeben. Olga flieht mit ihr über Rotterdam nach Göteborg, wo auch Peter, dem die Flucht aus der Untersuchungshaft der GPU gelungen ist, zu ihnen stößt.

 

Währenddessen arbeitet Olga weiter an ihrer Rache an Nikolai Bokscha. In der russischen Botschaft in Helsinki treffen beide erneut aufeinander und es wird deutlich, dass sich Bokscha zu Olga hingezogen fühlt. Unwissend offenbart er sich als Mörder ihrer Familie. Beide treffen sich später in Paris, wo Bokscha ihr seine Zukunftspläne offenbart: Er will in ein kleines Haus irgendwo in der Bretagne ziehen und dort unter einem falschen Namen unentdeckt seinen Lebensabend genießen – mit Olga. Die sieht nun ihren Moment der Rache gekommen. Sie zeigt Bokscha als Doppelagenten bei der GPU an, die ihn daraufhin liquidiert. Olgas Zeit bei der GPU ist nun vorbei. Sie offenbart ihrem Vorgesetzten, dass einzig und allein Rache ihr Grund für eine Zusammenarbeit mit der GPU war, und fordert, aus der Organisation austreten zu können. Als der Chef der GPU ihr dies verweigert, erschießt sie sich.

 

In Rotterdam werden unterdessen Irina und Peter von der GPU ausfindig gemacht und in die Folterkeller der Organisation verschleppt. Dem Tod nahe werden sie gerettet, als die deutsche Armee 1940 Rotterdam einnimmt und die Gefangenen befreien kann.

 

 

 

 

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