
Spielfilme / Third Reich Movies
1933 - 1945
Frauen sind doch bessere Diplomaten (1941)
Stab:
Regie: Georg Jacoby
Drehbuch: Karl Georg Külb
Produktion: Ufa
Musik: Franz Grothe
Kamera: Konstantin Tschet; Alexander von Lagorio
Schnitt: Erich Kobler; Margarete Noell
Besetzung:
Marika Rökk: Tänzerin Marie-Luise Pally
Willy Fritsch: Rittmeister von Karstein
Aribert Wäscher: Landgraf
Georg Alexander: Spieler Viktor Sugorsky
Carl Kuhlmann: Spielbankdirektor Lambert
Hans Leibelt: Geheimrat Berger
Ursula Herking: Mariechen
Leo Peukert: Bürgermeister von Homburg
Erika von Thellmann: Frau des Bürgermeisters
Herbert Hübner: Dr. Schuster
Erich Fiedler: Oberleutnant Keller
Carl Günther: General der Hannoveraner
Rudolf Carl: Karsteins Bursche Karl
Edith Oss: Dienstmädchen Annette
Erwin Biegel: Sekretär der Einquartierung
Egon Brosig: Diener des Landgrafen
Ewald Wenck: Inspizient
Alexandra Nadler: Tochter des Bürgermeisters Lieschen
Franz Arzdorf: Croupier
Handlung:
Die reizende Tänzerin der Homburger Saison, ist im Auftrag ihres Onkels des Spielbank-Direktors Lamberi, in Frankfurt gewesen, um wegen der von der Nationalversammlung bestimmten Schließung des Kasinos „diplomatisch" zu Interpellieren. Leider war die Aktion vergeblich. Auf der Heimreise wird die ebenso kluge wie verführerische junge Frau von den Homburg entgegenziehenden hannoveranischen Truppen festgehalten, es gelingt ihr jedoch, dem mit ihrer Obhut betrauten, rasch in sie verliebten Rittmeister v. Karstein zu entfliehen. Glücklich in Homburg angelangt. bittet sie der erschrockene Landgraf, als Parla¬mentär mit den Hannoveranern zu verhandeln — und wenig später steht sie erneut vor dem verblüfften v. Karstein, mit dem sie eine Einigung im Sinne Homburgs herbeiführen kann. Die „feindlichen Truppen" ziehen als Freunde und lebhaft begrüßte Besucher in das Badestädtchen ein. Die Spielbank bleibt nach wie vor in vollem Betrieb.. Marie-Luise steht im Zauber der festlichen Tage im Mittelpunkt stürmischer Huldigungen. besonders ihr unerschütterlicher Verehrer Sugorsky hofiert sie auf eine Weise, daß v. Karstein allen Grund zur Eifersucht zu haben glaubt und nach einem Zwischenfall von Sugorsky zum Duell gefordert wird. Marie-Luise, die sich im Interesse ihres Onkels und der Spielbank zu gewissen Manövern hinreißen ließ, die in v. Karstein einige Zweifel erweckten, bangt nun um den heimlich längst geliebten Mann. Und als v. Karstein — von einem neuen, energischen Schreiben Frankfurts zur Schließung des Spiel-Kasinos aufgefordert — heil zurückkehrt, sinkt ihm Marie-Luise erlöst in die Arme . . . während die Verwandlung der Spielbank in eine — Porzellan-Manufaktur längst beschlossene Sache des Herrn Landgrafen ist ...
