
Spielfilme / Third Reich Movies
1933 - 1945
Einmal der liebe Herrgott sein (1942)
Stab:
Regie: Hans H. Zerlett
Drehbuch: Hans Gustl Kernmayr, Fritz Koselka
Kamera: Bruno Stephan
Schnitt: Ludolf Grisebach
Musik: Leo Leux
Besetzung:
Hans Moser: Karl Gschwandtner
Irene Meyendorff: Marie Christine Passecker
Lotte Lang: Zeitungsverkäuferin Wally
Fritz Odemar: Scherck-Klerck
Iván Petrovich: Prof. Freiburg
Willem Holsboer: Flori Tupfinger
Anton Pointner: Hoteldirektor Seiffert
Hans Zesch-Ballot: Theaterdirektor Clusius
Joseph Offenbach: Portier Grasl
Lisa Siebel: Eva Corelli
Handlung:
Karl Geschwandtner, Lohndiener in einem großen Hotel, hat nur einen Wunsch: einmal möchte er der liebe Herrgott sein, sprich: Portier und somit "Herrscher"im Hotel. Der Zufall hilft ihm dabei, seinen Traum vorübergehend zu erfüllen. Doch der Karl übernimmt nicht nur die "Führung" des Hotels, auch in das Leben der Hotelgäste mischt er sich gründlich ein. Da werden Paare, die es gar nicht wollen, auseinander und zusammen gebracht. Als kostbare Schmuckstücke verschwinden, spielt er Detektiv und verhilft damit dem Hoteldieb erst dazu, die Gäste in aller Ruhe auszurauben. Bald steht das ganze Hotel Kopf, es herrscht ein wildes Durcheinander.
Sogar die Zeitungsverkäuferin Wally, die Karl heimlich liebt, wird langsam misstrauisch. Als endlich der Direktor den Schauplatz "Hotel Europa" wieder betritt, wirft er Karl kurzerhand hinaus, worauf sich dieser einfach als Gast wieder einmietet.
Nun gelingt es ihm, den Hoteldieb, der noch einmal einen Beutezug machen will, zu enttarnen. Auch die übrigen Opfer finden zu ihren richtigen "Rollen" zurück, es kehrt wieder Ruhe ein. Karl hängt den Portiersposten für immer an den Nagel und wird als Lohndiener glücklich mit seiner Wally.
