
Spielfilme / Third Reich Movies
1933 - 1945
Die große Liebe (1942)
Stab:
Regie: Rolf Hansen
Drehbuch: Peter Groll,
Rolf Hansen
nach einer Idee von
Alexander Lernet-Holenia
Produktion: Walter Bolz
Musik: Michael Jary
Kamera: Franz Weihmayr,
Gerhard Huttula (Trick-Kamera)
Schnitt: Anna Höllering
Besetzung:
Zarah Leander: Hanna Holberg
Viktor Staal: Paul Wendlandt
Grethe Weiser: Käthe, Hannas Zofe
Paul Hörbiger: Alexander Rudnitzky, Komponist
Wolfgang Preiss: Oberleutnant von Etzdorf
Hans Schwarz jr.: Alfred Vanloo, Artist
Leopold von Ledebur: Herr von Westphal
Julia Serda: Jenny von Westphal
Victor Janson: Mocelli, Theaterdirektor
Agnes Windeck: Hannas Mutter
Paul Bildt: Oberkellner
Erich Dunskus: Mann mit Staffelhund
Olga Engl: Alte Dame im Mietshaus
Karl Etlinger: Mann mit den Eintrittskarten
Ilse Fürstenberg: Luftschutzwartin
Grete Reinwald: Mutter im Luftschutzkeller
Ewald Wenck: Berliner Taxichauffeur
Just Scheu: Alfred Vanloos Bruder
Erna Sellmer: Kartenabreißerin
Handlung:
Der attraktive Oberleutnant Paul Wendlandt ist als Jagdflieger in Nordafrika stationiert. Als Berichterstatter wird er für einen Tag nach Berlin abkommandiert. Dort erlebt er auf der Bühne des Varietés „Scala“ die populäre dänische Sängerin Hanna Holberg. Es ist für ihn Liebe auf den ersten Blick. Als Hanna nach dem Auftritt zu Freunden aufbricht, folgt Paul ihr und spricht sie in der U-Bahn an. Nach dem Empfang in der Wohnung ihrer Freunde begleitet er sie nach Hause, und da kommt ihm der Zufall zur Hilfe: wegen eines Fliegeralarms ist sie gezwungen, ihn mit in den Luftschutzkeller des Mietshauses zu nehmen. Hanna erwidert Pauls Gefühle, doch schon nach einer gemeinsam verbrachten Nacht muss Paul zurück an die Front.
Von nun an reihen sich Missverständnisse und verpasste Gelegenheiten aneinander. Während Hanna vergeblich auf ein Lebenszeichen hofft, fliegt Paul Einsätze in Nordafrika. Als er sie in ihrer Berliner Wohnung besuchen will, gibt sie ein Wehrmachtkonzert in Paris. Trotzdem wächst ihre Bindung immer weiter und weckt die Eifersucht des Komponisten Rudnitzky, der die Sängerin ebenfalls liebt. Brieflich macht Paul Hanna einen Heiratsantrag; als er sie schließlich besuchen kann, wird er aber noch am Polterabend abberufen. Enttäuscht reist Hanna nach Rom, um dort ein Gastspielengagement anzunehmen. Selbst als Paul drei Wochen Urlaub bekommt und Hanna nach Rom folgt, muss die Hochzeit verschoben werden, denn Paul fühlt, dass er an der Front gebraucht wird, und beschließt abzureisen, obwohl er nicht einmal einen entsprechenden Befehl erhalten hat. Hanna versteht ihn nicht, es kommt zum Streit und Paul glaubt, sie für immer verloren zu haben.
Dann beginnt das NS-Regime den deutsch-sowjetischen Krieg; Paul und sein Kamerad Etzdorf werden an die Ostfront geschickt. Als Etzdorf fällt, schreibt Paul Hanna einen Abschiedsbrief, um die Gefahr seiner Einsätze besser ertragen zu können. Erst als er schließlich selbst abgeschossen und verwundet in ein Lazarett in den Bergen eingeliefert wird, kommt es zu einem erneuten Wiedersehen mit Hanna, die immer noch bereit ist, ihn zu heiraten. Die letzten Bilder des Films verknüpfen das private Glück mit der nationalen Sache: die Liebenden blicken zukunftsfroh zum Himmel auf, wo ein deutsches Bombergeschwader vorüberzieht.
